Allgemein

„Wofür wir uns schämen“ erscheint am 2. Oktober

Noch drei Tage bis zur fristlosen Kündigung. Düstere Erinnerungen und grelle Zweifel – und ein Befreiungsschlag. Und wer ist Marie?

Die rothaarige Kollegin sitzt, schon seit er dort arbeitet, auf dem Platz hinter ihm im Büro. Zu Beginn war er sich nicht sicher, ob sie es ist, das Mädchen von früher, das Mädchen aus dieser einen Nacht, von der sein Vater ihm verboten hat, jemals wieder zu sprechen. Doch als die Kollegin ihn anspricht, ob er sie ins “Bang Bang” begleiten will, weil da nur Paare rein dürfen, gerät seine ganze Welt aus den Fugen.

„Wofür wir uns schämen“ ist eine Geschichte über Bleistifte, Beziehungen und die Befreiung. Die Befreiung von der Angst, die Befreiung von der Vergangenheit und die Befreiung von Geschlechterrollen, die die beiden schon längst nicht mehr spielen wollen.

Blum schreibt mal nachdenklich, mal humorvoll, mal düster. Sein Roman erzählt, poetisch und lebendig zugleich, sehr ehrlich und schonungslos von der Bewältigung der Vergangenheit und der Suche nach der einen echten Verbindung, ohne dem Leser dabei endgültige Antworten aufzudrängen.

DER AUTOR

Tomas Blum, Jahrgang 1968, arbeitet lange in der Pflege für Kinder mit geistigen und körperlichen Behinderungen. Nach dem Literaturstudium lebt er in Nordirland und beginnt dort mit der Arbeit an seinem ersten Roman, für den er ein Stipendium des Literarischen Colloquium Berlin erhält. Ein Aufbaustudium in Medienwissenschaften finanziert er durch die Mitarbeit in einer Schauspielagentur.


Nach Abschluss des Studiums arbeitet Blum zwanzig Jahre lang als Autor und Ghostwriter in Wirtschaft und Politik. Durch einen Unfall besinnt er sich wieder auf das literarische Schreiben. 2016 wird sein Stück „Der Kuss“ in Berlin uraufgeführt. “Wofür wir uns schämen” ist sein Debütroman. Blum lebt und arbeitet in Berlin.