In diesem Jahr werden wir unseren ersten Roman veröffentlichen. Das bedeutet, dass wir in Bezug auf die Herstellung und die Vermarktung einer Publikation Neuland betreten. Um den Sprung ins kalte Wasser etwas abzumildern, war Torsten Paape, der im Verlag die Manuskriptanfragen bearbeitet, am 5. Februar auf einem Seminar, welches vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels im Haus des Buches Leipzig veranstaltet wurde.
Thema dieser Veranstaltung war die Ladenpreiskalkulation im Verlagsgeschäft – ein vorrangig betriebswirtschaftliches Thema. Der Abgesandte des Verlages hörte auf diesem Tagesseminar allerlei über Zahlen und Kalkulationen.
Der Referent tat ziemlich nüchtern kund, dass Belletristik doch sehr problematisch sei, was den finanziellen Erfolg beträfe. Fast so problematisch wie Kochbücher.
Ein schöner Nebeneffekt derartiger Veranstaltungen ist natürlich die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen. So lernte Herr Paape den Verleger des ebenfalls kleinen und auf anspruchsvolle Prosa spezialisierten lokalen Vent Verlag kennen. Netzwerken funktioniert eben doch auf einer persönlichen Ebene am besten.
